"Die Weiterentwicklung der Hospizkultur und Palliativversorgung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ist längst überfällig, denn Deutschland hat im internationalen Vergleich erhebliche Defizite. Trotz guter Ansätze greift der Entwurf der Bundesregierung zu kurz. Er verpasst vor allem die Aufhebung der Ungleichbehandlung zwischen Pflegeeinrichtungen und hospizlicher Sterbebegleitung", erklärt

„Die Weiterentwicklung der Hospizkultur und Palliativversorgung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ist längst überfällig, denn Deutschland hat im internationalen Vergleich erhebliche Defizite. Trotz guter Ansätze greift der Entwurf der Bundesregierung zu kurz. Er verpasst vor allem die Aufhebung der Ungleichbehandlung zwischen Pflegeeinrichtungen und hospizlicher Sterbebegleitung“, erklärt Pia Zimmermann, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die heutige Kabinettsberatung des Gesetzentwurfs zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland. Zimmermann weiter:

„Pflegerische Versorgung ist eine zentrale Aufgabe des 21. Jahrhunderts. Diesen Stellenwert muss sie auch im politischen Handeln der Bundesregierung bekommen“, erklärt Pia Zimmermann, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den heute in Berlin beginnenden 2. Deutschen Pflegetag. „Die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen, dass die Zahl der Pflegebedürftigen weiter gestiegen ist, wobei die Pflegestatistik ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit zeichnet, da die reale Zahl der Menschen mit Pflegebedarf noch deutlich höher ist. Nicht erfasst werden nämlich all diejenigen, die aufgrund des überholten gesetzlichen Pflegebegriffs nicht anspruchsberechtigt sind. Die Bundesregierung darf die Einführung des neuen Pflegebegriffs nicht weiter verzögern, damit endlich auch Menschen mit demenziellen Erkrankungen angemessen berücksichtigt werden.“ Zimmermann weiter:

„Die vom Pflegebevollmächtigten Karl-Josef Laumann in Auftrag gegebene Studie bietet einen guten Überblick über die Gehalts- und Arbeitszeitsituation von Pflegekräften. In der Tendenz liefert sie aber wenig Erkenntnisgewinn, viele der aufgezeigten Probleme sind schon lange bekannt. Es kommt darauf an, welche politischen Konsequenzen nun gezogen werden“, so die pflegepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE Pia Zimmermann. Zimmermann weiter: